Reisebedingungen

Veränderungen ab 21. Dezember 2007:Keine Reisepasskontrolle

      An den Grenzübergängen werden die persönliche Dokumente der Jäger nicht mehr kontrolliert, aber von der Autobahnpolizei werden die Einreisenden stichprobenartig weiterhin geprüft. Zur Mitnahme der Jagdwaffen benötigen die Jagdgäste den Europäischen Feuerwaffenpass.

Benötigte Dokumente:

      · Reisepass oder Personalausweis · EU Feuerwaffenpass · Einladungsbrief der FORST HUNGARIA AG

Einfuhr von Waffen:

      Einer Waffeneinfuhrgenehmigung bedarf es künftig nicht mehr. Die Waffen dürfen im Rahmen ds New Yorker Abkommens ausschliesslich mit dem Europäischen Feuerwaffenpass transportiert werden.

Zollkontrolle:

      Innerhalb der Binnengrenzen der EU werden zukünftig keine Zollkontrollen mehr durchgeführt, aber nach gebräuchlicher Praxis der EU können mobile Zollbeamte im Umkreis der Grenze ca. 30 km jederzeit die Jäger kontrollieren.

Rechtliche Regelung:

      Die rechtlichen Grundlagen zur Regelung der Jagdvermittlung ändern sich nicht. Das bedeutet, daß die Voraussetzung für eine Jagd in Ungarn weiterhin der Jagdvertrag ist. Einen solchen Vertrag über eine Jagdvermittlung dürfen weiterhin nur die vom Ungarischen Wirtschaftsministerium registrierten Unternehmen abschließen. Darüber hinaus bedarf es zur Jagd einer ungarischen Jagdkarte sowie einer Haftpflichtversicherung. Ein Jagdvertrag darf nur mit solchen Jagdgästen abgeschlossen werden, die in ihrem Heimatland über eine gültige Jagdkarte verfügen. Im Falle des Erlegens vom geschützten Wild sind nach Maßgabe der jeweils geltenden Gesetze Strafen zu zahlen.

Grenztierärztliche Untersuchung:

      Gemäß den Richtlinien der EU werden künftig bei Trophäen und Wildbret an den Grenzübergängen keine tierärztlichen Untersuchungen mehr durchgeführt. Beim Transport von Trophäen und Wildbret werden für eine mögliche Kontrolle die Rechnung die Trophäenbewertungsurkunde benötigt.

Wichtige Hinweise für die Jagdgäste aus nicht EU-Staaten:

      1. Zur Beschaffung der Waffeneinfuhrgenehmigung sind beim ungarischen Zoll weiterhin die folgenden Unterlagen vorzuzeigen:
      2. · Reisepass · Einladungsbrief der FORST HUNGARIA AG · Im Heimatland gültige Jagdkarte

      3. Für die Beschaffung der Waffeneinfuhrgenehmigung können Sie ausschließlich die folgenden Grenzübergänge in Anspruch nehmen:
      4. · Hegyeshalom /Nickelsdorf · Budapest – Flughafen Ferihegy

      5. Zur Mitnahme von Trophäen in die Länder außerhalb der EU sind die folgenden Unterlagen den Zollbehörden wo Sie die EU verlassen, zu übergeben:
      6. · Bezahlte Rechnung · Zolldeklaration · Trophäenbewertungsnote · Tierärztliches Zeugnis / unterzeichnet durch einen ungarischen Amtstierarzt /

HINWEISE ZUR JAGDAUSÜBUNG

 

    1. Im Interesse der erfolgreichen Jagd ist der Jagdgast verpflichtet, den Anweisungen des Jagdführers zu folgen. Der Jagdgast darf nur das vom Jagdführer bestimmte und zum Abschuss freigegebene Wild erlegen. Falls geschützte Tierarten geschossen werden, muss der Jagdgast dafür ihren Naturschutzwert bezahlen.

 

    1. Die Trophäe des erlegten Wildes steht dem Jagdgast zu, das Wildbret und die Decke können gegen Bezahlung gekauft werden.

 

    1. Falls ein angeschossener Trophäenträger später verendet aufgefunden wird, wird der für das Anschweißen verrechnete Betrag vom Abschusspreis der Trophäe bei der Endabrechnung abgezogen.

 

    1. Jede in Ungarn erbeutete Trophäe ist bei der staatlichen Landes- bzw. Komitatsbewertungskommission zu bewerten.

 

    1. Die Landesbewertungskommission ist berechtigt, Trophäen mit hoher Punktzahl zum nationalen Wert zu deklarieren, in diesem Fall bleibt die Trophäe im Besitze des ungarischen Staates. Der Jagdgast bezahlt 25 % des Abschusspreises und erhält eine kopie der Trophäe.

 

    1. Der Jagdgast ist verpflichtet, eine 15 %-ige Abweichung von dem vertraglichen Trophäengewicht zu akzeptieren. Im Falle einer größeren Abweichung wird eine Vereinbarung zwischen dem Jagdgast, dem Revier und der FORST HUNGARIA AG vorgenommen.

 

    1. Die Zahlungsverpflichtungen des Jagdgastes erstrecken sich auf alle abgegebenen Schüsse sowie im Revier in Anspruch genommenen Dienstleistungen, welche in die Abschussliste verpflichtend eingetragen und mit der Unter - schrift des Jagdgastes sowie des Jagdveranstalters anerkannt werden.

 

    1. Laut den ungarischen Jagdgesetzen darf jeder Jagdgast nur mit eigener Waffe die Jagd ausüben.

 

    1. Für jeden ausländischen Jagdgast muss eine Haftpflichtversicherung vor Jagdbeginn abgeschlossen werden und jeder ausländische Jagdgast muss über eine gültige ungarische Jagdlizenz verfügen.

 

    1. Für alle anderen im Vertrag und in der Beilage nicht geregelten Punkte sind die ungarischen Rechtsvorschriften maßgebend.